Soziales Engagement ist die beste Medizin

„Wenn es den Kindern gut geht, dann geht es auch mir gut.“ Das sagt Stiftungsgründerin Ingrid Kostka gerne über sich selbst. Denn tatsächlich hat ihr Einsatz für kranke und hilfsbedürftige Kinder großen Einfluss auf ihre eigene Genesung. Das war im Herbst 2003.

Doch alles beginnt viel früher, ganz genau im Jahr 1957. Zu diesem Zeitpunkt spielt Ernst Kostka als Gitarrist in einer Band amerikanischer Soldaten. Seinem Beruf als Elektrotechniker kann er aufgrund einer Kriegsverletzung nicht mehr nachgehen, doch die Spielautomaten auf der Airbase repariert er mit Leidenschaft. Noch im selben Jahr bietet sich für Ernst Kostka die Chance, ein eigenes Geschäft zu eröffnen. Seine Firma übernimmt die Wartung, später auch sehr erfolgreich den nationalen und internationalen Vertrieb der amerikanischen Unterhaltungsmaschinen - 45 Jahre lang.

Ernst Kostka verstirbt im Jahr 2002. Doch bereits zu Lebzeiten hat das Paar, das selbst kinderlos blieb, den Gedanken, mit ihrem Vermögen eine Stiftung für Kinder in Not ins Leben zu rufen. Als Ingrid Kostka im Jahr 2003 schwer erkrankt und eine lange Zeit im Trierer Mutterhaus der Borromäerinnen verbringt, lernt sie die Arbeit der Villa Kunterbunt kennen, die sie prompt motiviert. Ab diesem Zeitpunkt lässt auch ihre gesundheitliche Besserung nicht mehr lange auf sich warten.

Noch im Krankenhaus, doch mit neuer Lebenskraft, bereitet Ingrid Kostka zusammen mit Freunden und Verwandten im Herbst 2003 alles für die Gründung der Ernst & Ingrid Kostka Stiftung vor, die sich fortan die Unterstützung kranker und Not leidender Kinder in Trier und Umgebung zum Ziel gesetzt hat.